Das OLG Hamm hat die Anforderungen an gemeinsame Sorge nicht verheirateter Eltern präzisiert

Pressemitteilung vom 16. November 2016

Gem. § 1626a Abs. 2 Satz 2 BGB setzt eine gemeinsame elterliche Sorge voraus, dass auch eine erstmalige Einrichtung der gemeinsamen Sorge dem Kindeswohl nicht widerspreche. Dafür ist eine hinreichend tragfähige soziale Beziehung zwischen den Kindeseltern, ein Mindestmaß an Übereinstimmung zwischen ihnen sowie ihre grundsätzliche Fähigkeit zum Konsens erforderlich. Demgegenüber habe die Alleinsorge der Kindesmutter bestehen zu bleiben, wenn die Eltern überhaupt nicht miteinander kommunizieren können und das Kind durch eine gemeinsame elterliche Sorge erheblich belastet würde.

3. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm vom 24.05.2016 (3 UF 139/15)

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