Die Studienzeit der jeweiligen Eltern ist auf ihre Aufenthaltsdauer dazuzurechnen

BVerwG 1 C 9.15 - Urteil vom 26. April 2016

Das in § 4 Abs.3 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) verankerte Geburtsortprinzip regelt, dass ein Kind ausländischer Eltern durch Geburt im Inland die deutsche Staatsangehörigkeit bekommt. Dafür muss bei Geburt ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben.

Das BVerwG hat nunmehr entschieden, dass auf diese Zeit auch ein Aufenthalt zu Studienzwecken anzurechnen ist, wenn dieser später zu einem Daueraufenthalt verfestigt wurde.

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